
EMDR Erfahrungen:
Was Du vor, während und nach einer Sitzung erleben kannst
EMDR Erfahrungen können ganz unterschiedlich sein.
Manche Menschen nehmen während einer Sitzung innere Bilder, Gefühle oder Körperempfindungen wahr. Andere erleben den Prozess eher ruhig und unspektakulär. Manchmal zeigt sich eine Veränderung sofort. Manchmal wird sie erst später im Alltag spürbar.
Vielleicht fühlt sich eine Erinnerung nach der Sitzung weiter entfernt an. Vielleicht kannst Du an etwas denken, ohne dass Dein Körper sofort in Alarm gerät. Oder Du bemerkst erst einige Tage später, dass Dich eine vertraute Situation weniger stark aus der Ruhe bringt.
EMDR muss sich nicht dramatisch anfühlen, um etwas zu verändern.
Du musst weder besonders intensive Gefühle haben noch bestimmte Bilder sehen. Du musst nichts richtig machen, nichts produzieren und niemandem beweisen, wie belastend eine Erfahrung für Dich war.
Die Methode wird gemeinsam vorbereitet und an Dein Tempo angepasst. Du bleibst während der gesamten Sitzung ansprechbar und kannst jederzeit sagen, was Du brauchst.
EMDR Erfahrungen: Die kurze Antwort
Bei EMDR wird eine belastende Erinnerung in einem geschützten therapeutischen Rahmen kurz in den Blick genommen. Gleichzeitig erfolgt eine bilaterale Stimulation, meist durch geführte Augenbewegungen oder abwechselnde taktile Reize.
Dabei können Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen oder Erinnerungsfragmente auftauchen. Sie dürfen kommen und wieder gehen, ohne dass Du jeden einzelnen Gedanken analysieren oder ausführlich erklären musst.
Im besten Fall verliert die Erinnerung nach und nach etwas von ihrem inneren Alarmcharakter. Sie wird nicht gelöscht. Du weißt weiterhin, was geschehen ist. Doch es kann sich stärker wie etwas Vergangenes anfühlen – und weniger wie etwas, das Dein heutiges Erleben noch immer bestimmt.
EMDR gehört zu den wissenschaftlich untersuchten und in Leitlinien empfohlenen traumafokussierten Behandlungsverfahren bei einer posttraumatischen Belastungsstörung. Die deutsche S3-Leitlinie zur posttraumatischen Belastungsstörung und die britische NICE-Leitlinie führen EMDR als evidenzbasiertes Verfahren auf.
Vor der ersten EMDR-Sitzung: Sicherheit beginnt nicht erst bei den Augenbewegungen
Eine gute EMDR-Behandlung beginnt nicht damit, dass Du sofort in Deine belastendste Erinnerung hineingehst.
Zuerst geht es um Dich.
Was belastet Dich heute?
Was gibt Dir Halt?
Was hilft Dir, wenn Gefühle stärker werden?
Wie merkst Du, dass Du eine Pause brauchst?
Und was möchtest Du durch die Behandlung verändern?
Gemeinsam schauen wir, ob EMDR gerade der passende Weg ist. Manchmal kann eine konkrete Erinnerung relativ zeitnah bearbeitet werden. In anderen Situationen braucht es zunächst mehr Stabilisierung, Orientierung oder Ressourcenarbeit.
Das ist kein Aufschieben der eigentlichen Therapie.
Diese Vorbereitung ist bereits ein wichtiger Teil des Prozesses. Sie vermittelt Deinem Nervensystem: Ich muss hier nichts allein bewältigen. Ich darf Einfluss nehmen. Ich kann jederzeit innehalten.
Auch die NICE-Leitlinie zur Behandlung posttraumatischer Belastungen beschreibt EMDR als strukturierten Prozess, zu dem unter anderem Psychoedukation, Selbstberuhigungsmöglichkeiten und der Umgang mit belastenden Erinnerungen zwischen den Sitzungen gehören.
Wie eine EMDR-Behandlung grundsätzlich aufgebaut ist, erkläre ich ausführlicher in meinem Artikel „EMDR erklärt: Wie die Methode wirkt und wie sie abläuft“.
Wie fühlt sich EMDR während einer Sitzung an?
Es gibt nicht das eine Gefühl, an dem Du erkennst: Jetzt funktioniert EMDR.
Manche Sitzungen sind emotional bewegt. Andere fühlen sich ruhig, konzentriert oder beinahe unspektakulär an. Beides kann Teil eines sinnvollen Verarbeitungsprozesses sein.
Eine Erinnerung kann an Schärfe verlieren
Vielleicht erscheint eine belastende Szene zu Beginn sehr deutlich.
Im Laufe der Sitzung kann sie unschärfer werden. Sie wirkt weiter entfernt, kleiner oder weniger unmittelbar. Manchmal verändert sich nicht das Bild selbst, sondern das Gefühl dazu.
Aus:
„Ich bin wieder mittendrin.“
kann allmählich werden:
„Ich weiß, dass es passiert ist. Aber ich bin heute hier.“
Das Ereignis bleibt Teil Deiner Geschichte. Es muss jedoch nicht für immer dieselbe Macht über Deine Gegenwart behalten.
Gedanken dürfen sich frei bewegen
Während der Verarbeitung verläuft das innere Erleben nicht immer logisch oder chronologisch.
Vielleicht taucht plötzlich eine andere Erinnerung auf. Ein alter Satz kommt Dir in den Sinn. Du bemerkst eine Verbindung, die Dir vorher nicht bewusst war. Oder Du spürst zum ersten Mal nicht nur Hilflosigkeit, sondern auch Wut, Trauer oder Mitgefühl mit Dir selbst.
Du musst daraus nicht sofort eine kluge Erkenntnis machen.
Meist reicht es, kurz wahrzunehmen, was auftaucht. Danach folgt die nächste Sequenz der bilateralen Stimulation.
Der Prozess darf sich entwickeln, ohne dass Du ihn kontrollieren oder intellektuell lösen musst.
Gefühle können kommen – und wieder weiterziehen
Manchmal werden Gefühle während einer EMDR-Sitzung zunächst deutlicher.
Das kann Trauer sein, Wut, Angst, Scham oder Erleichterung. Gleichzeitig erlebst Du diese Gefühle nicht allein. Du bleibst im Kontakt mit mir und wir achten gemeinsam darauf, dass der Prozess für Dich gut steuerbar bleibt.
Du kannst jederzeit sagen:
„Ich brauche einen Moment.“
„Das wird gerade zu viel.“
„Ich möchte langsamer machen.“
„Ich brauche mehr Abstand.“
Eine Sitzung muss Dich nicht überfordern, um wirksam zu sein. Oft entsteht Veränderung gerade dadurch, dass Du etwas Belastendes berühren kannst und gleichzeitig erlebst: Heute bin ich nicht mehr allein damit. Heute habe ich Handlungsmöglichkeiten.
Auch der Körper kann reagieren
Belastende Erinnerungen sind häufig nicht nur mit Gedanken verbunden. Sie können sich auch in Atmung, Muskelspannung, Herzschlag oder Körperempfindungen zeigen.
Während einer EMDR-Sitzung bemerkst Du vielleicht Druck im Brustkorb, Wärme, Kribbeln, Anspannung im Kiefer oder eine Veränderung Deiner Atmung.
Es kann aber auch etwas sehr Sanftes geschehen:
Die Schultern sinken etwas ab.
Du atmest tiefer aus.
Der Körper wird wärmer.
Ein inneres Festhalten lässt nach.
Du spürst wieder mehr Boden unter Dir.
Nicht jede körperliche Reaktion hat eine bestimmte Bedeutung. Und nicht jede Sitzung muss sich deutlich im Körper zeigen.
Es geht darum, neugierig wahrzunehmen, was gerade da ist – ohne es bewerten zu müssen.
Muss ich bei EMDR alles erzählen?
Nein. Einer der Aspekte, die viele Menschen als angenehm erleben, ist, dass sie während der eigentlichen Verarbeitung nicht jedes innere Detail ausführlich schildern müssen.
Für die therapeutische Einschätzung brauche ich ausreichend Informationen, um Dein Anliegen, mögliche Belastungen und den passenden Fokus verantwortungsvoll einordnen zu können.
Während der bilateralen Stimulation können jedoch kurze Rückmeldungen genügen:
„Da ist Traurigkeit.“
„Das Bild ist weiter weg.“
„Jetzt denke ich an etwas anderes.“
„Ich spüre Druck im Brustkorb.“
Du musst keine perfekte Geschichte erzählen. Gerade wenn etwas mit Scham verbunden ist oder sich kaum in Worte fassen lässt, kann das entlastend sein.
EMDR bedeutet trotzdem nicht, dass Du mit einer Technik allein gelassen wirst. Die therapeutische Beziehung bleibt der sichere Rahmen, in dem die Verarbeitung stattfindet.
Was passiert, wenn ich während der Sitzung nichts spüre?
Auch das darf sein.
Vielleicht erscheinen keine deutlichen Bilder. Vielleicht fühlt sich die Erinnerung sachlich oder weit entfernt an. Möglicherweise fragst Du Dich:
„Mache ich etwas falsch?“
Nein.
Manche Menschen verarbeiten sehr bildhaft, andere eher über Körperempfindungen, Gedanken oder Bedeutungen. Wieder andere nehmen Veränderungen erst nach der Sitzung wahr.
Vielleicht merkst Du beim nächsten Auslöser, dass Dein Körper nicht mehr ganz so stark reagiert. Vielleicht kannst Du über das Ereignis sprechen, ohne Dich innerlich davontragen zu lassen. Oder ein Gedanke, der sich vorher vollkommen wahr angefühlt hat, verliert etwas von seiner Macht.
Nicht jede Veränderung kommt mit einem großen Moment.
Manche Veränderungen sind leise.
Viele Menschen beobachten sich während einer EMDR-Sitzung mit der heimlichen Frage: Mache ich es richtig? Sehe ich genug? Fühle ich genug? Verändert sich schon etwas?
Doch in diesem inneren Prüfen setzt sich häufig genau das fort, was das Leben schon lange schwer macht: funktionieren, leisten, Erwartungen erfüllen. Verarbeitung entsteht nicht dadurch, dass Du Deinem Inneren ein bestimmtes Ergebnis abverlangst. Sie beginnt dort, wo Du wahrnehmen darfst, was tatsächlich da ist – auch wenn es Stille, Unsicherheit oder zunächst nichts Spektakuläres ist.
Du musst EMDR nicht bestehen. Der Prozess darf sich an Dir orientieren.
Melanie Heitmann
EMDR nach der Sitzung: Was kann sich zeigen?
Nach einer EMDR-Sitzung brauchst Du nicht sofort in den nächsten Termin oder direkt wieder ins volle Funktionieren zu springen.
Viele Menschen empfinden es als angenehm, danach noch etwas Zeit für sich zu haben. Vielleicht möchtest Du spazieren gehen, etwas trinken, in Ruhe nach Hause fahren oder einfach kurz nachspüren.
Was sich nach der Sitzung zeigt, ist sehr individuell.
Ruhe und Erleichterung
Manche Menschen fühlen sich leichter oder innerlich sortierter.
Eine Erinnerung wirkt weniger nah. Der Körper fühlt sich ruhiger an. Ein Thema, das vorher sehr groß war, nimmt etwas weniger Raum ein.
Manchmal ist die Veränderung unmittelbar spürbar. Manchmal zeigt sie sich eher darin, dass Du später denkst:
„Interessant – normalerweise hätte mich das viel stärker getroffen.“
Müdigkeit
Eine EMDR-Sitzung kann intensive innere Arbeit sein. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, sich danach müde oder etwas erschöpft zu fühlen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass die Sitzung „zu viel“ war. Oft hilft es, den restlichen Tag etwas ruhiger zu gestalten und Deinem Körper Zeit zum Umschalten zu geben.
Gefühle und Gedanken können nachklingen
Manchmal bleibt ein Gedanke noch eine Weile präsent. Vielleicht taucht eine neue Erinnerung auf oder Du erkennst einen Zusammenhang, der Dir vorher nicht bewusst war.
Du musst dann nicht alles sofort analysieren.
Es kann genügen, Dir ein paar Stichpunkte zu notieren und sie zur nächsten Sitzung mitzubringen. Gemeinsam schauen wir, was davon wichtig ist und was einfach weiterziehen darf.
Träume können lebhafter sein
Einige Menschen berichten nach EMDR von intensiveren oder ungewöhnlichen Träumen.
Das muss weder beunruhigend sein noch beweist es, dass eine bestimmte Verarbeitung stattgefunden hat. Träume können viele Ursachen haben.
Entscheidend ist, wie Du Dich damit fühlst. Wenn sie Dich belasten oder Deinen Schlaf deutlich beeinträchtigen, besprechen wir das und passen den weiteren Prozess entsprechend an.
Wie lange wirken EMDR-Gefühle danach nach?
Darauf gibt es keine feste Antwort.
Manche Menschen fühlen sich bereits am Ende der Sitzung wieder ruhig und vollständig orientiert. Andere nehmen einzelne Gefühle oder Gedanken noch für einige Stunden wahr.
Wichtiger als eine bestimmte Zeitspanne ist die Richtung:
Klingt die Reaktion nach und nach ab?
Findest Du wieder gut in Deinen Alltag zurück?
Kannst Du Dich ausreichend beruhigen und orientieren?
Fühlst Du Dich mit dem Erlebten grundsätzlich gut begleitet?
Wenn etwas nach einer Sitzung stärker nachwirkt, darfst Du es ansprechen. Das ist keine Störung des Prozesses, sondern eine wichtige Information.
Therapie muss nicht nach einem starren Ablauf funktionieren. Das Tempo, die Vorbereitung und die Auswahl der Zielerinnerung dürfen jederzeit angepasst werden.
Was tut nach einer EMDR-Sitzung gut?
Nach der Sitzung braucht Dein Inneres nicht noch mehr Leistung.
Oft helfen einfache Dinge:
ein ruhiger Heimweg,
etwas zu trinken und zu essen,
ein kurzer Spaziergang,
eine warme Dusche,
vertraute Musik,
eine Decke und etwas Ruhe,
bewusst die Füße auf dem Boden zu spüren
oder einige Gedanken für die nächste Sitzung zu notieren.
Du musst den Prozess nicht durch ständiges Nachdenken „fertig machen“.
Manchmal ist das Fürsorglichste, was Du nach einer Sitzung tun kannst, Deinem Körper zu signalisieren:
Für heute ist genug. Ich darf jetzt wieder in meinen Alltag zurückkehren.
Welche Form der Nachsorge für Dich hilfreich ist, besprechen wir idealerweise bereits vor der ersten intensiveren Verarbeitung.
Warum Du Deine EMDR Erfahrung nicht vergleichen musst
Im Internet findest Du Berichte über starke Emotionen, viele Tränen, außergewöhnliche Bilder oder große Veränderungen nach einer einzigen Sitzung.
Solche Erfahrungen können ehrlich sein. Sie sind trotzdem kein Maßstab für Deinen Prozess.
Ein einzelnes klar begrenztes Ereignis kann sich anders bearbeiten lassen als wiederholte frühe Verletzungen. Manche Menschen haben sofort Zugang zu inneren Bildern. Andere benötigen mehr Zeit, um Gefühle überhaupt sicher wahrnehmen zu können.
Internationale Leitlinien gehen bei der Behandlung einer PTBS von mehreren Sitzungen aus; bei komplexeren oder wiederholten Belastungen kann ein längerer Behandlungsrahmen nötig sein. Die NICE-Leitlinie betont ausdrücklich, dass Umfang und Vorgehen an die individuelle Situation angepasst werden sollen.
Dein Prozess muss nicht aussehen wie der eines anderen Menschen.
Die wichtigere Frage lautet:
„Fühle ich mich ausreichend sicher, verstanden und beteiligt – und passt die Behandlung zu meinem Tempo?“
Wann sollte ich mich nach einer Sitzung melden?
Die meisten Reaktionen nach einer EMDR-Sitzung lassen sich im vereinbarten Rahmen auffangen und bei der nächsten Sitzung besprechen.
Melde Dich früher, wenn Du merkst, dass Dich etwas deutlich stärker belastet als erwartet oder Du Dich mit Deinen vereinbarten Strategien nicht wieder ausreichend beruhigen kannst.
Das therapeutische Vorgehen kann jederzeit angepasst werden. Eine Pause, mehr Stabilisierung oder ein langsameres Tempo sind kein Scheitern.
Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung reicht eine reguläre Nachricht an eine Praxis nicht aus. Wähle in Deutschland den Notruf 112 oder wende Dich an eine psychiatrische Notaufnahme. Weitere offizielle Anlaufstellen bei psychischen Krisen findest Du bei gesund.bund.de.
Wie entscheide ich, ob EMDR zu mir passt?
Diese Entscheidung musst Du nicht allein treffen.
In einem ersten Gespräch schauen wir gemeinsam:
Was belastet Dich heute?
Welche Erfahrung wirkt möglicherweise noch nach?
Was möchtest Du verändern?
Welche Ressourcen stehen Dir zur Verfügung?
Und ist EMDR im Moment tatsächlich der passende Ansatz?
Meine professionelle Aufgabe als Therapeutin besteht darin, Dir das Vorgehen verständlich zu erklären, mögliche Behandlungswege fachlich einzuordnen und gemeinsam mit Dir zu entscheiden, welcher Schritt zu welchem Zeitpunkt sinnvoll ist.
Du darfst Fragen stellen. Du darfst Pausen wünschen. Du darfst auch entscheiden, dass sich etwas noch nicht richtig anfühlt.
In meiner Privatpraxis für Traumatherapie und EMDR in Kassel-Wilhelmshöhe wird EMDR nicht als isolierte Technik eingesetzt. Die Methode ist in einen psychotherapeutischen Prozess eingebettet, der sich an Deinem Anliegen, Deiner Stabilität und Deinem Tempo orientiert.
Fragen an dich
- Welche Vorstellung hast Du bisher davon, was während einer EMDR-Sitzung passieren müsste?
- Woran würdest Du in Deinem Alltag erkennen, dass eine belastende Erinnerung weniger Macht über Dein heutiges Leben besitzt?
Was brauchst Du, damit Du Dich in einer therapeutischen Sitzung ausreichend sicher, verstanden und beteiligt fühlst?
Fragst Du Dich, ob EMDR für Dein Anliegen infrage kommen könnte?
In einem kostenfreien telefonischen Kennenlernen können wir zunächst in Ruhe klären, worum es Dir geht und ob ein ausführliches Anamnesegespräch der passende nächste Schritt ist. Ob und wann EMDR eingesetzt wird, entscheiden wir anschließend gemeinsam.